Neben der medizinischen Versorgung und dem Wissen über Ihre rechtlichen Möglichkeiten, ist der Aspekt der Selbstfürsorge für den Verarbeitungsprozess sehr wichtig. 

Das Wichtigste ist, dass Sie wahrnehmen und erkennen, was Ihnen hilft und Sie stärkt. Je nachdem, was Ihnen einfällt, versuchen Sie es einzurichten und es sich zu erlauben. Wenn Sie sich beispielsweise den Fuß verstaucht hätten, dann würden Sie auch sorgsam und behutsam mit sich umgehen.

Es kann helfen, wenn Sie sich ablenken

  • mit anderen Menschen Zeit verbringen
  • Lesen
  • Hobbys
  • Sport, körperliche Betätigung

Es kann helfen, wenn Sie versuchen, Ihren geregelten Tagesablauf zu erhalten

  • ausreichend Schlaf
  • Beruf/ Arbeit
  • Ruhezeiten
  • gesunde Mahlzeiten

Es kann helfen, wenn Sie sich anderen Menschen anvertrauen. Wenn Sie merken, dass das der richtige Weg für Sie ist, dann

  • entscheiden Sie bewusst, wem Sie sich anvertrauen.
  • wählen Sie einen guten Zeitpunkt und Ort.
  • entscheiden Sie vorher, worüber Sie sprechen  möchten.
  • sagen Sie Ihrem Ansprechpartner möglichst konkret, was Sie brauchen oder was Ihnen helfen könnte.

Jede Frau hat ihre eigenen Bedürfnisse. Schauen Sie, was Ihnen gut tut.

Neue Broschüre zu sexualisierter Gewalt

Die Broschüre richtet sich an Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung wurden. Sie liefert Betroffenen in dieser schwierigen Situation hilfreiche Informationen und unterstützt sie damit bei der Wahrung und Durchsetzung ihrer Rechte. Mehr

Dortmunder Unterstützer*innen der Kampagne "Stark für Frauen"

Herzlichen Dank allen Dortmunder Unterstützer*innen für Ihre Statements! Mehr

One billion rising - Dortmund Tanzt! Tanzt mit!

Gegen Gewalt und für soziale Gerechtigkeit aller Frauen! Am 14.02.2019 um 16 Uhr Willy-Brandt-Platz, Dortmund City. Erste Informationen finden Sie hier... Mehr